Ehrentafel2

Die Ehrentafel mit den Namen von 104 zumeist jungen Bergleute aus Westerfilde und Bodelschwingh ist nun an einem neuen würdigen Standort.


Sie hat eine bewegte Geschichte hinter sich, die ca. 600 kg und über zwei Meter hohe Gedenktafel aus unserem alen Schulgebäude. Gedacht wird damit den Bergleuten der ehemaligen Zeche Westhausen, die zwischen 1914 und 1918 Opfer des ersten Weltkrieges wurden.

Bewegt wurde dieses Monument ...

... 1966 nach der Zechenschließung aus der Lohnhalle zu der Außenwand der Trauerhalle des Kommunalfriedhofs Westerfilder Berg (heute Hainfriedhof),

... 1985 vor dem Abriss der Trauerhalle nach Dortmund-Wischlingen in ein Zwischenlager,

... 1987 in die Eingangshalle der Hauptschule Westerfilde (später Reinoldi-Sekundarschule),

... 2020 in das Museum der Fördermaschinenhalle von Schacht 3 auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Westhausen.

Damit hat die Tafel bereits den vierten Standort im Umkreis weniger Kilometer gefunden und ist schließlich an ihren Ausgangsort zurückgebracht worden.
"Ein idealer Standort!" weiß unser Schulleiter Christian Pätzold zu schätzen. "Damit schließt sich der Kreis und das Ehrenmal ist an den Platz zurückgekehrt, für den es ursprünglich errichtet wurde."

Rettungsaktion
Zur erneuten Verlegung des Standortes kam es, weil bei den Planungen des Gebäudeabrisses unserer alten Schule auch geprüft wurde, ob es Erhaltenswertes gibt. Unser Schulleiter nahm daraufhin den Kontakt mit dem Heimatverein Westerfilde und Bodelschwingh auf. Dessen Vorsitzender Gerd Obermeit war sogleich erfreut, dass eine Chance bestand, die Tafel vor dem Abriss zu retten. 
Schnell wurde vom Heimatverein im Museum der ehemaligen Zeche Westhausen ein würdiger Ort gefunden - der Ort, an dem die 104 Bergleute, die großenteils ihre Ausbildung gerade abgeschlossen hatten, als sie in den todesbringenden Krieg ziehen mussten, gearbeitet hatten.


Doch wie baut man ein 600 kg schweres Monument aus einer Wand aus, transportiert es sicher, um es andererorts aufzustellen? Das übersteigt die handwerklichen Möglichkeiten ehrenamtlich tätiger Menschen. 

Der Heimatverein wandte sich vor Weihnachten 2019 an die Immobilienwirtschaft der Stadt Dortmund. Dort nahm man sich der Beauftragung eines ortsansässigen Steinmetzes an.
Kurz darauf wandt sich der Heimatverein an die Presse und äußerte Sorge, dass das Ehrenmal nicht rechtzeitig vor dem Abriss gerettet werde. Anlässlich dieses Zeiungsaufrufes wandten sich wiederum zwei engagierte Bürger an unsere Schulleitung und nahmen selbst Augenschein der erhaltenswerten Relikte. Hierzu zählt nicht nur das Ehrenmal, sondern auch ein Mosaik aus der Gründungszeit des Schulgebäudes. Doch das ist eine andere Geschichte.

Kurzum veranlasste die Immobilienwirtschaft der Stadt Dortmund noch rechtzeitig vor dem Abriss des alten Schulgebäudes das fachmännische Heraustrennen des Ehrenmals, den Transport und den Aufbau am neuen Standort.

Ehrentafel1

Über zwei Meter hoch, sehr Massiv und in Sandstein eingebettet. Das saubere Heraustrennen der einzelnen Platten mit den Namen der Bergleute und das Aufstellen am neuen Standort konnte nur durch eine Fachfirma geleistet werden.

 

 

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