Soziales Lernen

Soziales Lernen und die Stärkung sozialer und emotionaler Kompetenzen bildet die Grundlage für erfolgreiches gemeinsames Lernen. Daher wird an der Reinoldi-Sekundarschule besonderen Wert darauf gelegt, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen und dass sie zur Konfliktlösung und -vermeidung befähigt werden. Auf unterschiedlichen Ebenen wird der respektvolle Umgang miteinander und die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler gefördert und gefordert.

Gestützt wird dieser Schwerpunkt durch mehrere Säulen, die im Folgenden genannt werden.

I.   Hilfe bevor es brennt

Das Projekt „Hilfe bevor es brennt“ zielt darauf ab, die Klassengemeinschaft und die einzelnen Schüler zu stärken, die Kommunikation unter den Schülern zu verbessern, sie für die Probleme ihrer Mitschüler zu sensibilisieren und gewaltfreie Lösungsstrategien zu finden. In zehn aufeinanderfolgenden Doppelstunden im Klassenverband werden Übungen und Spiele aus den Kategorien Kennenlernen, Vertrauen, Alternative Konfliktlösung, Eigen-und Fremdwahrnehmung, Kooperation, Ruhe und Konzentration, Selbstbewusstsein stärken, Regeln, Konsequenzen und Kommunikation durchgeführt. Dadurch machen die Schüler/innen neue Erfahrungen in verschiedenen Bereichen. Unsere Schulsozialarbeiterinnen sind befähigt, dieses Programm mit unseren Schülerinnen und Schülern durchzuführen.

II.   Soziales Lernen als Unterrichtsfach

An unserer Schule haben wir das Unterrichtsfach "Soziales Lernen" in den unteren Klassen eingeführt. Hierbei wird in spielerischer Form, in Gruppendiskussionen und Demokratieprozessen das Zusammenleben in einer Klassengemeinschaft geübt und reflektiert.

III.  No blame approach („Nicht-Beschuldigungs-Ansatz“)

Dieser praktische Interventions- und Handlungsansatz zeigt eine Möglichkeit auf, in der Schule Mobbing unter Schülern zu begegnen und zeitnah zu beenden. Dabei geht es um den lösungsorientierten Blick in die Zukunft. Dieser Ansatz verzichtet ganz auf Schuldzuweisungen und Bestrafungen. Anführer und Mitläufer werden in die Lösung des Mobbingproblems mit einbezogen: „Vom Täter zum Helfer“. „No-Blame-Approach“ ist eine klar strukturierte Methode und ein anerkanntes Verfahren im Umgang mit Mobbing.

 

IV.   Verstärkungen

Wir arbeiten mit Verstärkungen, um Schülerinnen und Schüler zu ermutigen, an Erfolgen anzuknüpfen. Verstärkungen zielen auf eine stärkere gewünschte Verhaltensänderung, als Bestrafungen.

Zur positiven Verstärkung der Einhaltung von Regeln und um  Selbstkontrolle und Motivation der Schüler zu steigern und das Lern- und Klassenklima zu verbessern werden verschiedene Verstärkersysteme genutzt, zum Beispiel Ampelkarten und Sammeln von Sternchen oder Smileys. Anwendung finden diese für die ganze Klasse, Schülergruppen oder einzelne Schüler.

 

Schließlich geben unsere Schulvereinbarungen und unsere Schulordnung die Rahmenbedingungen für das Zusammenleben an unserer Schule vor. 

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