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Häufig gestellte Fragen

Diese hier formulierten Fragen und Antworten sind eine Zusammenfassung und Ergänzung verschiedener Informationen, die auf verschiedenen Seiten dieser Webseite verteilt sind.

Schulorganisation Lernen Individuelle Förderung

 


Fragen und Antworten
... zur Schulorganisation

Warum gibt es die neue Schulform „Sekundarschule“?

Die Reinoldi-Sekundarschule wurde mit Beginn des Schuljahres 2012/’13 als erste Dortmunder Sekundarschule eingerichtet. Sie löst nach und nach die Hauptschule Westerfilde und die Nikolaus-Kopernikus-Realschule am selben Standort ab.

Durch die neue Schulform wird insbesondere berücksichtigt:

●  der Wunsch der Eltern nach einer Schule, die auch in die gymnasiale Standards erfüllt und den Wechsel in die gymnasiale Oberstufe ermöglicht,

●  längeres gemeinsames Lernen, um zu verhindern, dass Kinder zu frühzeitig auf bestimmte Bildungsgänge und Bildungsabschlüsse festgelegt werden, deren Anforderungen sich zu häufig als nicht passgenau für ein sich weiter entwickelndes Kind darstellen,

●  die rückläufigen Schülerzahlen und somit künftige Probleme bei der Aufrechterhaltung des bestehenden Schulsystems.

 

Welche Bildungsabschlüsse werden vergeben?

Die Reinoldi-Sekundarschule vergibt alle Abschlüsse und Berechtigungen der Sekundarstufe I, die an Gymnasien, Realschule, Hauptschulen und Förderschulen am Ende der Sekundarstufe I vergeben werden:

●  mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) mit der Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe (FORQ),

●  mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife - FOR),

●  Hauptschulabschluss nach Klasse 10,

●  Hauptschulabschluss nach Klasse 9. 
 

Führt die Reinoldi-Sekundarschule mein Kind zum Abitur?

Ja! Die Reinoldi-Sekundarschule hat zwar keine eigene Oberstufe, doch wir kooperieren

●  mit dem Heinrich-Heine-Gymnasium in Dortmund Nette,

●  der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Dortmund-Huckarde und

●  allen Dortmunder Berufskollegs.

Die Dortmunder Berufskollegs haben sich verpflichtet, den Schülern der Sekundarschule mit entsprechender Qualifikaiton genügend viele Plätze für die Oberstufe bereit zu halten.

Das Abitur nach 9 Jahren (G9) wird bei einem Wechsel in die gymnasiale Obertufe  die Regel sein. Bei besonders guten Schülerleistungen am Ende der Klasse 10 ist auch die verkürzte Schulzeit zum Abitur am Gymnasium denkbar.


Bereitet die Reinoldi-Sekundarschule mein Kind auf das Berufsleben vor?

Ja! Da wir keine eigene Oberstufe haben, sind wir offen in unserer Beratung, ohne Schüler im eigenen System halten zu müssen. Bereits frühzeitig erfolgt eine Berufsorientierung:

●  Berufe im Fachunterricht kennenlernen,

●  im Fachbereich Arbeitslehre ab Klasse 6 Einblicke in die Arbeitswelt nehmen,

●  ab Klasse 8 mit dem „Berufswahlpass“ arbeiten und

●  Kompetenzchecks durchführen,

●  das Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit mehrfach aufsuchen,

●  mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit in der Schule zusammenarbeiten,

●  Einzelberatungen durchführen,

●  ein Schnupperpraktikum durchführen,

●  ein mehrwöchiges Schülerbetriebspraktikum durchführen,

●  Betriebe erkunden.

Was bietet die Reinoldi-Sekundarschule meinem Kind?

Wir bieten …

●  durch längeres gemeinsames Lernen mehr Zeit, seine Stärken zu entdecken, zu entwickeln und auszubauen,

●  ein kleines überschaubares Schulsystem mit drei Klassen in jedem Jahrgang und einer Atmosphäre, in der man sich kennt,

●  Möglichkeiten, in denen die Kinder bereits ab Klasse 5 eigene Interessen und Stärken entdecken und ausleben können,

●  viel Engagement und Kreativität unsererseits, Kinder zu fördern und zu fordern.

Wie ist die Reinoldi-Sekundarschule aufgebaut?

In den Jahrgängen 5 bis mindestens 8 wird im Klassenverband integrativ unterrichtet. Die Schüler lernen in leistungsgemischten Klassen. Wir verzichten bewusst auf eine Einteilung der Kinder in Leistungsstarke und Leistungsschwache in einzelnen Fächern. Vielmehr wird jedes Kind im Klassenverband entsprechend seiner Kompetenzen gefordert und gefördert. Dabei werden die gymnasialen Standards für leistungsstarke Schüler gewahrt.

In den 3 - 4 SegeL-Stunden (Selbstgesteuertes Lernen) pro Woche arbeiten die Schüler in den Hauptfächern. Die Kinder werden an das selbstständige Arbeiten und dem Üben, Wiederholen und Anwenden des Gelernten herangeführt. Die Schüler arbeiten auf ihrem individuellen Kompetenzniveau. Wir setzen unser Vertrauen in die Schüler, bei der Auswahl der Fächer und Aufgaben selbst mitbestimmen zu dürfen. Die Lehrer nehmen hierbei ihre Unterstützungs- und Beratungsfunktionen wahr.

Im Jahrgang 5 lernen die Schüler alle unterschiedlichen Profile kennen. Hierzu sind sie in vier gleichgroße Gruppen aufgeteilt, die über das Schuljahr in unterschiedlichen Bereiche „schnuppern“:

●  Sport/Gesundheit/Ernährung

●  MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik)

●  Musik/Kultur/Gestalten

●  zweite moderne Fremdsprache (spanisch)

Diese Profile dienen dazu, eine gute Grundlage zu bilden, um am Ende des Schuljahres den Neigungsschwerpunkt ab Klasse 6 (Wahlpflichtfach) zu wählen.  

Im Jahrgang 6 wird weiterhin überwiegend im Klassenverband unterrichtet. Die Profilstunden der Klasse 5 werden nun ersetzt durch den Wahlpflichtbereich bis Klasse 10. Unsere Angebote sind:

●  Spanisch,

●  Arbeitslehre (Hauswirtschaft, Technik, Wirtschaftswissenschaften)

●  Naturwissenschaften,

●  Darstellen und Gestalten

Im Jahrgang 7 wird weiterhin im Klassenverband unterrichtet. In den Fächern Mathematik und Englisch findet im Klassenverband eine Differenzierung auf zwei Leistungsebenen – der Grundebene und der Erweiterungsebene - statt. Auf der Erweiterungsebene werden gymnasiale Standards berücksichtigt.

Ab Jahrgang 8 wird die Wahl einer zweiten bzw. dritten Fremdsprache angeboten.

Das Fach Deutsch wird ab Klasse 8 oder ab Klasse 9 ebenfalls auf 2 Leistungsebenen unterrichtet.

Ab Klasse 9 wird weiterhin im Klassenverband unterrichtet (integrative Form), oder es folgt eine Aufteilung in Klassen mit unterschiedlichen Standards (kooperative Form). Dabei können Schwerpunkte z. B. auf die Vorbereitungen auf die gymnasiale Oberstufe oder auf die berufspraktischen Vorbereitungen gelegt werden. Die Schulkonferenz der Reinoldi-Sekundarschule wird rechtzeitig zwischen der integrativen oder der teilintegrativen Form entscheiden.

In einem der Fächer Physik oder Chemie wird der Unterricht auf 2 Leistungsebenen angeboten.

Am Ende der Klasse 10 werden alle Bildungsabschlüsse bis hin zur Fachoberschulreife mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe vergeben. 

Ist die Sekundarschule so etwas wie eine Hauptschule?

Nein, denn an der Sekundarschule sind die gymnasialen Standards sichergestellt.

Gemeinsamkeiten mit der Schulform Hauptschule bestehen darin, dass der Unterricht in einigen Hauptfächern auf unterschiedlichen Leistungsebenen stattfindet. Doch bei den Fächern und bei der Umsetzung gibt es Unterschiede.  Auch durch die Wahl eines Neigungsschwerpunktes (ab Klasse 6) unterscheidet sich die Schulform Sekundarschule von der Hauptschule.

Ist die Sekundarschule so etwas wie eine Realschule?

Wieder ein Nein: Der Wahlpflichtbereich ab Klasse 6 hat zwar Gemeinsamkeiten mit der Realschule; auch die zu erreichenden Abschlüsse sind vergleichbar. Doch an der Sekundarschule hat die Leistungsdifferenzierungen und damit die Berücksichtigung individueller Voraussetzungen einen verbindlicheren Stellenwert als an der Realschule.

Ist die Sekundarschule so etwas wie eine Gesamtschule?

Nein, obwohl die Sekundarschule der Schulform Gesamtschule sehr nahe kommt. Die Sekundarschule hat keine eigene Oberstufe. Die Sekundarschule hat die „Freiheit“, Schüler für ihren weiteren schulischen und beruflichen Werdegang in alle Richtungen zu beraten, ohne berücksichtigen zu müssen, Schüler für eine eigene Oberstufe zu benötigen.

Ist mein Kind an einer anderen Schule nicht genauso gut oder gar besser aufgehoben?

Jedes Schulsystem und jede Schule hat ihre Vorteile. Sie sollten die in Frage kommenden Schulen miteinander vergleichen. Folgende Fragen können bei Ihrer Entscheidung hilfreich sein:

  • Wird das hohe Niveau des sozialen Lernens und des eigenständigen und selbstverantwortlichen Lernens der Grundschulen in der weiterführenden Schule fortgesetzt?
  • Ist die Schule eine Ganztagsschule (drei statt einen oder zwei Nachmittage)
  • Wozu konkret werden die Stunden des Ganztages genutzt (viele weiterführende Schulen sind bereits Ganztagsschulen)?
  • Haben Leistungen und soziales Lernen eine hohe Bedeutung?
  • Wie werden Kinder gefördert, wenn die Leistungserwartungen nicht mehr erfüllt werden?
  • Darf/kann ein Kind die Schule weiterhin besuchen, wenn es Leistungseinbrüche gibt?
  • Wie unabhängig und vielseitig ist die Schule bei ihrer Beratung für die gymnasiale Oberstufe bzw. für die Berufsausbildung?
  • Welche Kooperationspartner hat die Schule?
  • Welche Mitwirkungs- und Mitentscheidungsmöglichkeiten haben Kinder und Eltern?
  • Wie wird im Unterricht berücksichtigt, dass es in einer Klasse/Lerngruppe immer Leistungsunterschiede gibt?
  • Welche Rolle spielt Medienerziehung?

Wie lange besucht mein Kind die Reinoldi-Sekundarschule?

Die Reinoldi-Sekundarschule ist eine Schule der Sekundarstufe I, d. h., sie umfasst die Klassen 5 bis 10 und somit 6 Schulbesuchsjahre.

Gibt es Klassenwiederholungen?

In den Klassen 5-9 sind keine Wiederholungen vorgesehen. Eltern haben jedoch das Recht, für Ihr Kind einen Antrag auf Wiederholung einer Klasse zu stellen.

Was bedeutet Ganztag an der Sekundarschule Westerfilde?

Die Schüler haben an drei Nachmittagen in der Woche (Mo, Mi, Do) Unterricht bis um 15:45 Uhr. Am Nachmittag findet auch Fachunterricht statt. An den beiden übrigen Tagen endet der Unterricht nach der sechsten Stunde um 13.30 Uhr.

Wir nutzen die zusätzlichen Stunden des Ganztages für

  • eine Klassenratstunde,
  • eine Informatikstunde ab Klasse 5,
  • 2-4 Stunden (je nach Jahrgang) für das „selbstgesteuerte Lernen“,
  • Profilstunden in Klasse 5 zum Schnuppern in die Wahlpflichtbereiche (ab Klasse 6),
  • AG-Angebote,
  • Projektunterricht als Unterrichtsfach

Gibt es Inklusionsklassen/gemeinsamen Unterricht an der Reinoldi-Sekundarschule?

Wie an (nahezu) jeder anderen Regelschule auch wird unsere Schule auch von Kindern mit sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf besucht. Die Anzahl dieser Kinder ist beschränkt. Hierzu gibt es gesetzliche Regelungen, die wir einhalten.

Wie groß sind die Klassen?

Als „Regelschule“ unterliegen wir die gleichen Bestimmungen wie alle anderen Regelschulen auch. Wir orientieren uns an dem „Klassenfrequenzrichtwert“ für Sekundarschulen: 25 Schüler je Klasse.

  

 

 

 

Fragen und Antworten
... zum Lernen an der Sekundarschule

Wie wird der Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule gestaltet?

Wir haben mit allen Schulen im Stadtbezirk ein Netzwerk gebildet. Wir tauschen uns aus und entwickeln Konzepte, insbesondere über

●   Unterrichtsinhalte der Grundschule,

●   Unterrichtsmethoden der Grundschule,

●   Erfahrungen und Erfolge der Grundschulen im Bereich des sozialen Lernens,

●   Regeln und Rituale der Grundschulen,

●   Erwartungen der Sekundarschule an die Grundschulkinder,

●   Fortführen der Erfolge nach dem Wechsel zur Sekundarschule.

Die Ziele dieser Kooperation liegen vor allem in der Aufrechterhaltung der allgemein hohen Motivation von Kindern, wenn sie an die weiterführende Schule wechseln und der Gestaltung eines „weichen“ Übergangs von der Grundschule an die Sekundarschule.

Wie wird gelernt?

An der Unterrichtsmethoden der Grundschule anknüpfend haben offene Unterrichtsformen wie Freiarbeit, Wochenplanarbeit, Lerntheke und Stationenlernen einen hohen Stellenwert.

Darüber hinaus gewinnt das fächerübergreifende und projektorientierte sowie das kooperative Lernen an unserer Schule eine besondere Bedeutung, durch

●   fächerübergreifende Themenstellungen im Fachunterricht - zeitgleich in mehreren Fächern,

●   Projektwochen,

●   Thementagen.

●   Kooperative Lernformen gehören zu unserem Unterrichtsalltag. Durch wechselnde Sozialformen (Einzel-, Partner-, Gruppenarbeit)  wird das soziale Lernen gefördert. Die individuelle Auseinandersetzung des Kindes mit dem Unterrichtsgegenstand, der Austausch über Vermutungen, Wissen und Erfahrungen und die Präsentation von Arbeitsergebnissen trägt zur Lernsteigerungen und zur Wissenssicherung bei.

Wie lange dauert eine Unterrichtsstunde?

Es wird überwiegend in Doppelstunden (90 Minuten) unterrichtet. Dies ermöglicht ausreichend viel Zeit für Wechsel der Methoden und der Sozialform bis hin zur Präsentation der erarbeiteten Unterrichtsergebnisse. Es gibt auch Einzelstunden (45 Minuten), z. B. um in den Hauptfächern die Anzahl der Unterrichtseinheiten pro Woche zu steigern.

Für das Schuljahr 2016'2017 planen wir die Umstellung auf den 60-Minuten-Unterricht.

Gibt es Schwimmunterricht an der Reinoldi-Sekundarschule?

Ja! Neben dem Sportunterricht findet Schwimmen in den Klassen 6 und 8 statt.

Wie werden gymnasiale Standards gewährleistet?

●   Im Hauptfachunterricht auf unterschiedlichen Leistungsniveaus werden auf der Erweiterungsebene die gymnasialen Standards berücksichtigt. Um dies sicherzustellen ist auch der Austausch mit den Fachkonferenzen einer unserer Kooperationsschulen – dem Heinrich-Heine-Gymnasium – vorgesehen.

●   Auch in weiteren Unterrichtsfächern werden bereits ab Klasse 5 gymnasiale Standards berücksichtigt. In den Stunden mit sehr stark individualisierter Leistungsdifferenzierung – insbesondere in den Stunden des selbstgesteuerten Lernens – werden auch Angebote mit Gymnasialstandards gemacht.

●   Bei der Auswahl der Lehrwerke (Schulbücher) achten wir auch darauf, dass eine Leistungsdifferenzierung bis hin zu gymnasialen Standards gegeben ist.

  

 

 

 

Fragen und Antworten
... zur individuellen Förderung

Wie wird individuell gefördert?

Wir setzen auf das Schaffen von Erfolgserlebnissen statt auf das Aufzeigen von Defiziten.

Menschen lernen verschieden und unterschiedlich schnell. Durch zeitgemäße Unterrichtsmethoden und durch ein differenziertes Lernangebot wollen wir dies in hohem Maße berücksichtigen. In diesem Bereich bildet sich das Kollegium der Reinoldi-Sekundarschule stets fort.

  • Am Anfang des Schuljahres erfolgt eine Diagnose in den Hauptfächern. Die Ergebnisse zeigen Stärken und Schwächen, die eine spezielle Forderung und Förderung notwendig machen:
  • Wir gehen in unserem Fachunterricht zunächst von einem altersgemäßen durchschnittlichen Lernniveau aus. Leistungsstärkere und Leistungsschwächere Schüler werden durch differenzierte Aufgabenstellungen und Materialien gefordert.
  • In den Stunden des Selbstgesteuerten Lernens (SegeL) arbeitet jedes Kind mit Aufgaben entsprechend seines Leistungsniveaus.
  • In den Hauptfächern arbeiten die Schüler nach unterschiedlichen Kompetenzniveaus. Die Leistungen werden in einer Übersicht (Matrix) dokumentiert und bilden eine Grundlage zur Selbst- und Fremdeinschätzung und für Lernberatung. (Hier sind wir noch in der Entwicklungsphase.)
  • AG-Angebote  an einem weiteren Nachmittag (Freitag) bieten wir unserer Schülern, die hieran Interesse haben.
  • Durch Klassenlehrerteams und Doppelbesetzungen (zwei Lehrkräfte zeitgleich in einer Klasse) wird eine intensive Betreuung und die Bildung von Kleingruppen realisiert.
  • Zur Mitte eines jeden Schulhalbjahres erfolgt am Sprechtag ein ausführliches Beratungsgespräch zwischen Eltern, Schülern und Klassenleitungen. Dieses wird vorbereitet durch eine Selbsteinschätzung des Schülers und der Fremdeinschätzung der Lehrer und der Eltern zum jeweiligen Stand der Entwicklung in der Lernkompetenz. Es werden Empfehlungen zur Weiterarbeit, zur Leistungssteigerung bzw. zur Änderung im Lernverhalten formuliert. Sie werden schriftlich festgehalten und von den Beteiligten unterzeichnet.
  • Die Lehrkräfte der Reinoldi-Sekundarschule fühlen sich zur Beratung von Schülern und Eltern verpflichtet.
  • Differenzierte Klassenarbeiten und Hilfen, die sich Schüler in den Arbeiten „erkaufen“ können (führt zum Abzug einiger Punkte), helfen den Schülern, Lösungsansätze weiter  zu entwickeln und richtige Lösungen zu realisieren. Wir wollen helfen statt zu strafen!

Wie wird mit besonderen Stärken und Talenten der Schüler umgegangen?

Vier Mal im Jahr finden Konferenzen statt, in denen sich die Lehrerinnen und Lehrer über Stärken und Schwächen jedes Kindes austauschen Vereinbarungen treffen. Förderangebote zur Stärkenförderung werden beraten.

Die Profilstunden ab Klasse 5 und der Wahlpflichtbereich ab Klasse 6 bietet Möglichkeiten, besondere Talente zu berücksichtigen. Mit den Profilen und im Wahlpflichtbereich verbinden wir die Inhalte mehrerer Unterrichtsfächer, um einen ganzheitlichen vielseitigen Zugang zu Themen aus der Lebenswelt der Kinder zu ermöglichen.

Fachspezifische Stärken werden durch leistungsdifferenzierte Unterrichtsinhalte berücksichtigt.

Stärkenförderungen werden derzeit im Fach Mathematik durch das Projekt „Mathe sicher können“ in Kooperation mit den Universitäten Münster/Dortmund realisiert.

Wie wird Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten sowie mit Dyskalkulie umgegangen?

Bei der Aufnahme des Kindes werden Lernschwierigkeiten erfasst, damit bereits bei der Planung für das bevorstehende neue Schuljahr entsprechende Fördermöglichkeiten berücksichtigt werden können. Schwierigkeiten im Bereich des Lesens und Rechtschreibens werden gemäß LRS-Erlass (Runderlass des Kultusministeriums vom 19.07.1991) berücksichtigt.

Eine spezielle Förderung bei LRS oder Dyskalkulie erfolgt an unserer Schule nicht. Im SegeL-Unterricht besteht die Möglichkeit, durch gesonderte Aufgabenstellungen an diesen Problemen zu arbeiten. Hierbei finden wir Unterstützung durch die Technische Universität Dortmund. Mit der nämlich arbeiten wir im „Dortmunder Modell“ zusammen, sodass wir Personal (Studenten) für die spezielle Förderung erhalten.

Im Fach Mathematik ergeben sich für unsere Schüler besondere Möglichkeiten der Förderung durch das Projekt „Mathe sicher können“ in Kooperation mit den Universitäten Münster/Dortmund.

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