Unser Neubau

Wir bekommen einen Neubau!
Geplanter Baubeginn: Frühjahr 2018
nach Fertigstellung des Neubaus: Umzug vom Altbau in den Neubau, danach Abriss des Altbaus
Geplante Fertigstellung einschließlich der Schulhofgestaltung: Spätsommer/Herbst 2020

Die Architektengruppe, das Hochbauamt der Stadt Dortmund und wir sind uns einig:
Es soll etwas Außergwöhnliches werden, was es bisher in Dortmund noch nicht gibt. 
Das Gebäude soll geeignet sein, unser modernes zeitgemäßes Pädagogisch Konzepte umzusetzen.

Wir würden gerne die bisherigen Entwurfsansichten präsentieren. Diese sind jedoch noch nicht freigegeben. Sobald dies erfolgt, werden wir über die Presse und auf unserer Homepage informieren.

Diese Seite ist in drei Kapitel unterteilt (Zum Navigieren bitte anklicken): 

 Unser Neubau als "Dritter Pädagoge"
 • Von der Planung bis zur Bebauung
 Unsere Gebäudehistorie     Pressearchiv zum Neubau  

 

Unser Neubau als "Dritter Pädagoge":
Falls ein Gebäude sprechen könnte würde es vielleicht sagen können:
"Herzlich Willkommen! Schön dass du da bist! Komm herein! Fühl dich wohl!"
Wenn das Gebäude dabei eine freundliche Stimme und eine nette Ausstrahlung hätte, würden wir uns vielleicht angesprochen fühlen.
Neben dem ersten Pädagogen (Lehrer) und dem zweiten Pädagogen (Mitschüler) beeinflusst auch das Gebäude als dritter Pädagoge das Lernklima.

Für unser neues Schulgebäude bedeutet dies:
- helle und angenehme Farben
- natürliches Licht
- natürliche Materialien (Pflanzen, Holzoptik)
- hohe Aufenthaltsqualität
- übersichtliche eindeutige Wege und Anordnungen

Genau darum geht es: Die verschiedenen Nutzer sollen hier gerne arbeiten!

Dazu gehört, dass das Gebäude das pädagogische Konzept der Schule unterstützt.
Hierzu zwei Beispiele:

Beispiel 1 - Unterricht:
Unterrichtsrealität an unserer Schule:
- gleichzeitig Einzel-, Partner-Gruppenarbeit an unterschiedlichen Aufgabenstellungen (offene Unterrichtsformen)

Ansprüche an das Gebäude:
- Zu jedem Klassenraum gehört ein Differenzierungsraum.
- Jeder Differenzierungsraum muss in unmittelbarer Nähe zum dazugehörigen Klassenraum sein.
- Der Differenzierungsraum sollte lichtdurchlässig sein (Glaswand oder keine Wand), damit Lehrer und Schüler Blickkontakt halten können.

Beispiel 2 - Pausen
Pausenrealität an unserer Schule:
a) Viele Schüler wollen in der kalten Jahreszeit oder bei Regen Pausenangebote im Gebäue nutzen.
b) Die einen Lehrer wollen am Schreibtisch arbeiten, die anderen wollen "Pause machen".

Ansprüche an das Gebäude:
a) Für Schüler gibt es im Zentrum der Schule einen großen Aufenthaltsbereich mit Spieleausleihen und Sitzmöglichkeiten. Toiletten sind in unmittelbarer Nähe.
b) Für die Lehrer gibt es Arbeitsräume, in denen jede Lehrkraft einen Arbeitsplatz hat. Außerdem gibt es ein Bistro mit Außenfläche zur Pausenerholung.

 


Unsere Gebäude-Historie:

a) Neubau

Frühjahr 2017:
Baubeginn (geplant)

September 2017:
Der Bauantrag wird eingereicht. Beginn des Ausschreibungsverfahrens für die Planungsausführungen.

August 2017:
Dem Schulleiter und seiner Stellvertreterin werden die konkretisierten Entwürfe für die Außengestaltung präsentiert. Dies beinhaltet Vorschläge zur Materialauswahl und zur Bepflanzung. Das Farbkonzept für das Innere des Gebäudes wird konkretisiert.

Mai 2017:
Dem Schulleiter und seiner Stellvertreterin werden Entwürfe für die Außengestaltung präsentiert. Parallel zu den Planungen der Architekten und des Landschaftsplaners sammeln wir Anregungen und Eindrücke von Farbgestaltungen in Schulgebäuden und konkretisieren unsere Ideen für die Geländegestaltung.
Standort auf dem Schulgelände und Grundriss des Neubaus werden in der Schulausschussitzung mitgeteilt.

April 2017:
Nach mehreren Sitzungen wurde der Raumzuschnitt immer weiter abgestimmt und verfeinert.
Jetzt werden dem Schulleiter und seiner Stellvertreterin  Skizzen der Gebäudeansicht gezeigt. Die Außenfarbe des Gebäudes wird durch die Planer vorgegeben. Ideen zur Farbgestaltung im Gebäudeinneren werden uns ebenfalls genannt.
Dem Gestaltungsbeirat der Stadt Dortmund werden die Pläne präsentiert. Der Gestaltungsbeirat befürwortet das Bauvorhaben in der geplanten Form.

März 2017:
Probebohrungen zur Erstellung eines Bodengutachtens werden vorgenommen.

Januar 2017:
Die Architkekten präsentieren dem Schulleiter und seiner Stellvertreterin ihre Vorentwürfe. Wir sind zufrieden ...
... mit der Umsetzung unser Anforderungen aufgrund unseres pädagogischen Profils, 
... mit der Aufenthaltsqualität,
... mit der Lage des Neubaus auf dem Schulgelände (Abriss nach Neubauphase, damit Verzicht auf Container).
Es gibt Folgetermine mit und ohne uns, ...
... um mit uns die Gebäudeplanungen auf unsere pädagogischen Ansprüche abzustimmen,
... um unter Fachleuten die technische Anforderungen umzusetzen.

Ende 2016:
Wir überarbeiten als Planungsgrundlagen für die Architekten unser Raumkonzept aus dem Jahr 2013. 
Vorgespräche für den Neubau finden in mehreren Sitzungen mit Vertretern der Stadt Dortmund statt.
Dabei ist uns wichtig:
• sichtbare Teamstrukturen durch Unterteilungen im Gebäude,
• zahlreiche Rückzugszonen für Selbstständiges Lernen und für Arbeiten in Kleingruppen, zusätzlich zu den Klassenräumen,
• Möglichkeiten für das Lernen im Freien außerhalb des Klassenraumes,
• Selbstlernzentrum für entsprechende mediale Ausstattung (digital und in Papier),
• Unterscheidung zwischen Arbeitsbereiche und Aufenthaltsbereiche für Schülerinnen/Schüler und für Lehrkräfte,
• technische Ausstattungen für das Lernen mit digitalen Medien,
• Besprechungs- und Versammlungsräume für Beratungen und Veranstaltungen,
• Gebäude und Gelände mit hoher Aufenthaltsqualität.



b) Altbau

2016:

Die Kosten der notwendigen Sarnierung werden den Kosten für einen Neubau gegenüber gestellt. Der Vergleich führt zu der Entscheidung, dass ein Neubau errichtet werden soll.
Sporthalle und der von uns mit genutzte Neubau der Realschule (aus 2005) bleiben bestehen.
Ein Architektenwettbewerb wird ausgelobt. Die Stadt trifft die Entscheidung über die Auftragsvergabe. Die Planungen für einen Neubau beginnen.

2014:
Die Stadt  bleibt bei ihrer Zusage: Unser Gebäude soll so ausgebaut werden, dass es modernen pädagogischen Ansprüchen gerecht wird. Es wird eine Machbarkeitsstudie erstellt: In Grundrissplänen wird eine Neugestaltung des Gebäudes dargestellt.

2013:

Die Sekundarschule soll ein modernes Schulgebäude nutzen können. Deshalb nimmt die Stadt Dortmund mit unserem Schulgebäude am Bundeswettbewerb "Schulen planen und bauen" teil. Den Wettbewerbsgewinnern lockt die vollständige Planung eines Gebäudeumbaus nach pädagogischen Gesichtspunkten. Wir - das Schulpersonal - erarbeiten dazu ein Raumkonzept. 
Wir gehören nicht zu den  Preisträgern.

2012- 2017: 
Die Schulform Sekundarschule wird am Standort als dritte Schule eingerichtet. 
Wir teilen uns das Gebäude mit den auslaufenden Schulen (Nikolaus-Kopernikus-Realschule und Hauptschule Westerfilde). 
Bauliche Veränderungen werden in dieser Zeit für uns vorgenommen (Verwaltungsräume in der bisherigen Pausenhalle der Realschule, Rückbau eines ehem. NW-Raumes, Unterteilung von Unterrichtsräumen in kleinere Funktionsräume).

2005:
Die Anbauten der Haupt- und Realschule werden eröffnet.

2000:
Wegen der steigenden Schülerzahlen und der Container-Lösung an der Albert-Schweiter-Realschule im benachbarten Ortsteil Nette wird nach dem entsprechenden Ratsbeschluss ein Ableger (Dependance) im Gebäude der Hauptschule-Westerfilde eingerichtet.
Zwei Jahre später wird die Realschule unter dem Namen Nikolaus-Kopernikus-Reaschule eigenständig. Ein großer Anbau für die Realschule - überwiegend für Verwaltung und Fachräume - sowie ein kleiner Anbau für die Hauptschule werden geplant.

bis 2000:
Die Hauptschule Westerfilde ist die einzige Schule am Standort. Sie hat einen Altbau aus den 50er-Jahren und eine großen Anbau aus den 80er-Jahren des 20. Jahrunderts.

  

Pressearchiv:
Reinoldi-Sekundarschule wird neu gebaut

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